Der Entspannungsort

Aktuelle Einrichtungstrends für schöne Bäder

Aktuelle Einrichtungstrends für schöne Bäder

 

Besonders jetzt in der kalten Jahreszeit gibt es nichts Schöneres als sich nach einem anstrengenden Tag in sein Badezimmer zurückzuziehen, dezentes Licht und Musik anzustellen und sich aus der riesigen Regendusche mit wohlig warmem Wasser berieseln zu lassen.
Das Bad ist heute mehr denn je der Rückzugsort zur Regeneration und Rückbesinnung auf das eigene Ich. Diese Bedürfnisse spiegeln sich in den aktuellen Entwicklungen zur Einrichtung und Gestaltung der Badarchitektur wider. Aus dem in die Jahre gekommenen Badezimmer soll ein Raum mit besonderem Flair werden. Viele alternative Materialien wie Holz, Putz, Glas, aber auch Kunststoffe halten Einzug an einem Ort, der früher von der Fliese dominiert wurde. Vorhandene Fliesen lassen sich ohne weiteres überfliesen oder überspachteln. Heute werden diese Wand- und Bodengestaltungselemente immer sparsamer eingesetzt – häufig nur noch dort, wo sich direkte Nassbereiche befinden. Und dann am liebsten in attraktiven Größen. Plattenformate bis zu 100 x 300 Zentimeter sind möglich.
Der Wunsch nach mehr Raum spielt eine weitere wichtige Rolle im modernen Bad. Doch auch bei kleinen Bädern kann mit Kreativität und technischem Know-how für Großzügigkeit gesorgt werden. Oft lässt sich mit großen Spiegelflächen, hellen Farben und ausreichender Beleuchtung ein attraktives Ambiente zaubern.
Die Dusche hat der Wanne den Rang abgelaufen. Allen Duschfreunden werden große Regenbrausen in türlos begehbaren Duschen absolutes Vergnügen bereiten. Möglichst barrierefrei im Zugang und großzügig sollen heutige Duschbereiche gestaltet sein. In unserer Ausstellung präsentieren wir ausgewählte Beispiele.
Beim WC favorisieren wir aufgrund der Pflegeleichtigkeit die neuen spülrandlosen Formen. Wer Körperhygiene ernst nimmt, kommt heutzutage an einem Dusch-WC (Kombination von WC und Bidet in einem) nicht mehr vorbei.
Wer sich Zeitlosigkeit bzw. Langlebigkeit in seinem Bad wünscht, sollte Farben zurückhaltend einsetzen. Beispielsweise sind puristische Ton-in-Ton Varianten möglich oder Hell-Dunkel-Kontraste in allen Abstufungen von warmen Grau- oder Brauntönen. Farbakzente, etwa in Azur-Blau, Bordeaux-Rot oder Apfelgrün werden häufig durch leicht veränderbare Accessoires oder gemalte Oberflächen gesetzt.
Bei aller gestalterischen Raffinesse wird viel Wert auf Pflegeleichtigkeit gelegt. Hier kommen die Errungenschaften der Nanotechnologie zum Zuge, die die meisten Oberflächen schmutzresistenter machen und sich leicht reinigen lassen.
Perspektivisch wird der Stellenwert des Bades als Wohnraum noch steigen. In einer hektischen Zeit erkennen immer mehr Menschen, wie wichtig das Wohlbefinden ist.

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